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Ambulante Rehabilitation Sucht (Ambulante Suchttherapie)

Seit 1997 bietet die Suchthilfe gGmbH Leverkusen eine ambulante Suchttherapie für alkohol- und medikamentenabhängige Menschen an.

 

Die ambulante Suchttherapie kann eine Alternative zu einer stationären oder teilstationären Therapie (Entwöhnungsbehandlung) sein. Sollten neben der Abhängigkeitserkrankung weitere schwerwiegende Erkrankungen bestehen, muss individuell geprüft werden, ob die ambulante Suchttherapie durchgeführt werden kann.

 

Als weitere wichtige Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • die Fähigkeit, bereits vor Beginn der ambulanten Suchttherapie die Abstinenz über eine längere Zeit einhalten zu können
  • die Integration in berufliche und/ oder soziale Bezüge
  • eine aktive und regelmäßige Mitarbeit in der Vorbereitungszeit

 

Ziel der ambulanten Suchttherapie ist die Erlangung einer stabilen Abstinenz gegenüber dem Suchtmittel und die Wiedergewinnung einer selbstverantwortlichen Lebensgestaltung, wozu insbesondere auch die Wiedereingliederung in Beruf und Gesellschaft gehören.

 

Die Ratsuchenden werden während einer Beratungsphase von ca. zwei bis drei Monaten auf eine ambulante Suchttherapie vorbereitet. In dieser Zeit werden sie durch verschiedene Angebote darin unterstützt, die Abstinenz

(= den Verzicht auf Suchtmittel) einzuhalten und es wird - wenn die o.g. Voraussetzungen gegeben sind - der Antrag auf ambulante Therapie gestellt.

 

Die ambulante Suchttherapie dauert in der Regel 12 Monate und beinhaltet 80 Therapieeinheiten (d.h. Einzel- und Gruppengespräche). In dieser Zeit treffen sich die Teilnehmer/innen einmal wöchentlich zu einer Gruppensitzung, etwa alle 10 Tage werden Einzelgespräche vereinbart. Während der ambulanten Suchttherapie werden Gespräche mit Angehörigen angeboten. Ziel dieser Gespräche ist es, den Angehörigen und Partnern Informationen über die Suchterkrankung und über die Auswirkungen in Partnerschaft und Familie zu vermitteln. Darüber hinaus können Gespräche auch dazu dienen, Schwierigkeiten im alltäglichen Zusammenleben zu bewältigen.

 

Am Beginn der ambulanten Suchttherapie stehen eine medizinische und eine psychologische Eingangsuntersuchung, anhand deren Ergebnisse die individuelle Behandlungsplanung gestaltet wird.

 

Jede/r Ratsuchende erhält eine/n Bezugstherapeuten/in, der/die ihn durch die gesamte ambulante Suchttherapie begleitet. Die Gruppentherapie wird von zwei Therapeuten (männlich und weiblich) geleitet. Die Gruppengröße umfasst 10 Teilnehmer/innen.

 

Gegen Ende der ambulanten Suchttherapie wird eine zweite medizinische und psychologische Untersuchung durchgeführt, die das Befinden der Teilnehmer am Ende der Behandlung festhält.

 

An der Behandlung sind mehrere Berufsgruppen beteiligt: Facharzt, Psychologe und Sozialarbeiter/ Sozialpädagoge. Alle Therapeuten verfügen über eine psychotherapeutische oder suchttherapeutische Zusatzqualifikation.

 

Kostenträger für die ambulante Suchttherapie sind in der Regel die Rentenversicherung und nachrangig in bestimmten Fällen die Krankenkasse.

 

Hier können Sie unsere Broschüre "Ambulante medizinische Rehablilitation Sucht" herunterladen.

© 2008 - Suchthilfe Leverkusen